Freitag, 6. Mai 2022

In eigener Sache …

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Ja, das ist Werbung. In eigener Sache.

Vor Kurzem ist ein Buch erschienen, mit dem Titel »Meine Reise zum Tantra«. Aber was hat denn das Thema Tantra hier zu suchen? Nun, wer ein Bisschen ‘rumstöbert, wird hier und da vor Allem ältere Beiträge finden (zum Beispiel hier und hier und hier), die sich mit dem Thema Sinnlichkeit und Sexualität befassen.

Das mag viele erstaunen, geht es hier doch als thematischer »Roter Faden« überwiegend um den kollektiven Realitätsverlust, den ich schleichend schon seit Langem immer mehr unseres Menschseins auffressen sehe, der seit gut zwei Jahren nun zu voller »Blüte« gereift ist und seitdem im »Turbo-Modus« weiterläuft. Es geht immer weiter weg von unseren fünf Sinnen, unserer direkten Wahrnehmung, und hin zu einer Parallelrealität, die uns durch technische Mittel und Mittler »beigebracht« wird – mit praktisch unser aller Einverständnis, ja Begeisterung. Der »Geist« ist nicht mehr in uns selbst, sondern der der Maschine.

Ich breche mir hier einen ab, das zu thematisieren – was jedoch, beschönigend ausgedrückt, schwierig ist, denn es geht um einen Bewusstseinszustand. Daher geht das, was ich hier zu umschreiben versuche in die gleiche Richtung wie die Frage bei den Fischen: »Was ist Wasser?«. Es ist nicht greifbar, da allgegenwärtig und als gegeben vorausgesetzt. So macht sich etwa niemand einen Kopf darum, dass Atemluft »einfach da« ist – bis sie es aus irgendeinem Grund mal nicht mehr ist.

Nun gibt es seit Kurzem etwas Längeres von mir zu lesen, das auch mal von der »anderen«(?) Seite kommt: »Meine Reise zum Tantra – Ein sinnliches Abenteuer im Amazonas«. Der Rahmen dafür ist meine Reise im Sommer 2018 nach Nordostbrasilien, um dort in der (relativen) Ruhe einer Atlantikinsel am Rande des Amazonasdeltas mit einem bekannten Tantra-Meister über Tantra zu reden. Es sollte ein Buch zusammen mit ihm werden, eine Art Co-Produktion gewissermaßen.

Doch wie das Leben so spielt – das Buch war fertig und wartete auf seine Freigabe, doch die sollte nie mehr kommen. Denn bevor es so weit war, starb er überraschend – nein, das war kurz bevor »das Virus« überhaupt hier propagiert wurde. Und so habe ich es denn umgeschrieben: Unsere Gespräche über Tantra sind zwar immer noch ein wesentlicher Teil des Buches, doch die inhaltliche Balance habe ich dabei deutlich in Richtung meines Reiseberichts verschoben. Und meine Reise geht ja weit über diese konkrete Reise hinaus …

Mein »Thema« wird hier aus einer ziemlich anderen Perspektive »angegangen« – lustvoller, ganzheitlicher, sinnlicher, sexueller. Doch was ich hier schreibe und was das Buch über mich sagt sind letztlich nur die zwei Seiten einer Medaille, also ein Ganzes. Allen, die darauf neugierig sind, wünsche ich ein in jeder Hinsicht erbauliches Lesen. Das Taschenbuch ist bei Amazon gelistet, doch sicher auch über den örtlichen Buchhandel zu beziehen. Das Ebook gibt es bei verschiedenen Anbietern, die Ebooks vertreiben, zum Bespiel hier, doch auch bei vielen anderen im Netz.

Das Ebook kostet 8,99 €, das Taschenbuch 9,95 € – also beide durchaus erschwinglich, zumal das TB 372 Seiten hat. Ich kann mir vorstellen, demnächst hier mal eine Leseprobe einzustellen. Und wenn es auch nur einer Leserin, nur einem Leser mehr gibt als einfach gute und in mehrfacher Hinsicht anregende Unterhaltung, dann hat sich der ganze Aufwand schon gelohnt. Denn ein Bestseller wird es wohl kaum werden. Wenn doch – so sei es denn!

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