Dienstag, 11. August 2026
Stell‘ dir vor …
… du eröffnest einen Funding-Account …
bei einer entsprechenden Plattform, und etwa eine Minute nach dem Freischalten ist das Geld schon da! Und nicht nur das – nach 13 Minuten hast du die 13-fache Menge dessen zusammen, was du angefragt hast! Nun, mit Stand ca. 00:00 Uhr, am 12. August 2026.
Geht nicht? Doch, geht. Du musst nur etwas anbieten, nach dem die Leute regelrecht verrückt sind. Wie zum Beispiel einen »Smart Ring«. Der misst deine Körpertemperatur, deinen Blutdruck, deinen Puls, und noch ein paar andere biologische Parameter. Und die landen aller Voraussicht nach nicht nur auf deinem Smartphone, sondern bei allen »Interessenten« im Hintergrund, die diese Daten haben wollen.
Ist das nicht supercool? Totalüberwachung ist ja soooooo sexy! Wer diese Daten hat, weiß letztlich mehr über dich als du selbst. Und das so gut wie in Echtzeit, rund um die Uhr! Der »Große Bruder« aus Orwells »1984« war ein Klacks dagegen. Und was man mit den Daten alles machen kann, wenn dann mal mehr Leute diese Dinger tragen …
Smartwatches sind ja schon ein Schritt in diese Richtung gewesen. Und nach dem was ich überall sehe, tragen viele sie schon, und das Ende der Beliebtheit ist mit Sicherheit noch nicht erreicht. Also, Leute – denn mal ran! Ich war ja bis vor Kurzem skeptisch, was die Verbindung zwischen Biologie und Computern angeht. Es erschien mir noch vor ein paar Wochen wie Science Fiction. Ich naiver Kerl! Inzwischen denke ich, dass auch diese »Neuralink«-Adapter von Herrn Musk (oder ein sehr ähnliches Produkt) »erfolgreich« sein werden. Zunächst wirbt man dafür, dass Behinderte damit wieder am Leben teilnehmen können. Doch ich springe mal von meinem naiven Ross herunter: Dabei wird es kaum bleiben, wenn das einmal einigermaßen zuverlässig funktioniert …
Nun, dann also: »Das höchste Glück auf Erden/ist eine Maschine zu werden.« Darauf einen Dujardin. Ach so, das war ja mal. Heute scrollt man zum nächsten Kick, morgen wird man sich den direkt ins Hirn furzen können.