Dienstag, 23. Juni 2026
Saving the Best for Last
Saving the Best for Last
»Saving the Best for Last« – »sich das Beste bis zum Schluss aufheben«. So wie es aussieht, wird es darauf hinauslaufen. Entschuldigt, Leute – habe gerade mal wieder einen Anfall von Sarkasmus. Oder ist es Galgenhumor? Beides? Was, Beides? Geht heute gar nicht mehr. Eins oder null. Wir leben im digitalen Zeitalter – Sieg oder Niederlage.
Den Stars von heute kann man alles verkaufen – man muss es nur schön verpacken und dranschreiben »Du, und nur du, und nur du – du hast die Wahl!« Also: erschießen, erhängen, verdursten, verhungern oder vergiften? Was für eine tolle, coole Show! Wie unterhaltsam, wie cool! »Erschießen bitte!« Hahaha, wie cool!
Peng.
Der dritte Weltkrieg läuft bereits auf vielen (nun, im Grunde auf allen) Ebenen. Nur weil hier »bei uns« noch nicht geschossen wird und noch nichts explodiert, glauben wir (ich übrigens eingeschlossen!), dass wir noch »im Frieden« seien. Nun, wenn man unserem leitenden Banker vertrauen kann, so »sind wir noch nicht im Krieg, aber nicht mehr im Frieden«. Das trifft einen Punkt. Ich würde es ein Bisschen umformulieren: Wir sind noch nicht in dem, was praktisch alle von uns als Krieg verstehen. Doch auf anderen Ebenen sind wir längst dort.
Denn der offene, »klassische« Krieg (Schießen, Bomben, Soldaten, Panzer, …) wird diesmal sehr wahrscheinlich das »Schmankerl« sein, das zu Letzt »serviert« wird. Und dann werden wieder die allermeisten »aus allen Wolken« fallen – es wird über sie kommen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. »Wer hätte denn so was auch nur ahnen können?« Ja, wer?
Ich traue mich nicht, dieses Gedicht (eigentlich eine Kurzgeschichte in Gedichtform) hier zu posten, denn Geld für Abmahnvereine wegen Urheberrechtsklagen fehlt mir. Deshalb muss es ein Link tun. Und ich muss mir eine Übersetzung verkneifen, obwohl ich sie gerne machen würde. Denn dieser (für mich zumindest) wunderschöne kleine Text ist auf Englisch, »The Last Love Poem« von Joseph Fasano. Er hat in mir eine ganze Kaskade von Assoziationen und Gefühlen ausgelöst. Und ich weiß wieder, wieso diese Seite »Tears of Joy« heißt …