Donnerstag, 25. Februar 2021

Wie wird es weitergehen?

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Wie wird es weitergehen?

Tja, eine gute Frage. Denn die Regierung hat noch nicht fertig, und die Unruhe und das genervt Sein in der Bevölkerung nimmt zu. Die Bereitschaft Fragen zu stellen wächst, jetzt, nach einem knappen Jahr »Pandemie«. Immerhin. Mehr Leute trauen sich, auch mal nicht ganz so gut auszusehen, wenn sie Fragen stellen oder ungeduldig werden. Zudem wird die Beute des Pleitegeiers mit jeder Woche größer: Dort würde ich am ehesten exponentielles Wachstum vermuten.

Ja, wie wird es weitergehen? Die Regierung kann sich nicht leisten, ein Kippen der Stimmung zuzulassen. Falls man mit den üblichem Mitteln nicht weiterkommt – also neue, angeblich extrem ansteckende und gefährliche Mutationen, schrille Berichterstattung über angeblich exponentiell steigende »Fallzahlen«, die rasant steigenden Todeszahlen nach den Impfungen, die natürlich »das böse Virus« verursacht hat und die nicht das Geringste mit diesen zu tun haben, auf Tränendrüsen drückende Berichte über furchtbare Einzelschicksale, und so weiter und so fort … Wenn man es also nicht schafft, die Angst aufrecht zu erhalten – was kommt dann?

Denn die Regierung und die Kräfte im Hintergrund (Weltwirtschaftsforum, Banken und Großfinanz, Digitalkonzerne, Pharmaindustrie, Geheimdienste, Politikeliten, …) haben nur diese eine Chance. Sie haben alles gesetzt, und wenn es gut läuft, wird die Welt künftig komplett nach ihren Regeln funktionieren. Die Machtfülle der neuen »Global Governance«, die sich daraus ergibt, wird wohl selbst die Vorstellungskraft dieser Architekten der »Neuen Normalität« sprengen. Aber sie werden da hineinwachsen, da bin ich sehr zuversichtlich. Doch sie können auch, wenn es echt dumm läuft, (fast) alles verlieren. Und das wäre dann wohl für viele Jahre das Ende ihrer hochfliegenden Pläne – ja, womöglich gar für immer.

Ihre »Revolution von oben« ist weltweit gut gediehen. Es wird absehbar wohl schon sehr bald hunderte Millionen Tote geben, vor Allem Menschen aus armen Ländern, die bereits v.C. von der Hand in den Mund lebten. Wo gehobelt wird, fallen halt Späne. Sind natürlich alles Opfer dieser furchtbaren Seuche. Für die Maßnahmen gegen sie ist jedes Mittel recht! Und jetzt sind da aber immer noch eine Handvoll »Spinner« unterwegs, die stören. Die die Wahrheit kennen und sie sagen. Nun, sie wissen nicht jedes Detail. Aber genug, um zu erkennen, wohin die Reise gehen soll.

Man wird wohl auf jeden Fall den Lockdown auf unbestimmte Zeit verlängern und womöglich drastische Maßnahmen verhängen, damit die Leute auch im Sommer in ihren Wohnungen bleiben. Denn es wird gefährlich, wenn sich Menschen von Angesicht zu Angesicht, womöglich noch ohne Masken, draußen treffen.

Nein, wohl kaum medizinisch gefährlich. Aber sozial. Womöglich gibt es dann Demonstrationen, die man nicht mehr so einfach in der Schublade verschwinden lassen kann wie letztes Jahr. Weil sie so groß werden, dass selbst der Gutgläubigste sie nicht mehr als verrückte oder rechte Minderheiten abtun kann. Nun, vielleicht behilft man sich ja bereits im Vorfeld mit schärferen Gesetzen. Die kommen sowieso, doch nun vielleicht ein Bisschen schneller.

Immerhin wird ja die »epidemische Notlage nationaler Bedeutung« bereits in Kürze auf unbestimmte Zeit verlängert. Es gibt nicht den geringsten Grund dafür, doch man macht es eben. Weil man es kann. Und vielleicht werden wir auch eine Woge von Polizeiterror erleben – womöglich mit einem sehr ähnlichen Gesetz abgesichert wie nun in Frankreich geplant, das jedes Fotografieren oder Filmen einer Polizeiaktion mit horrenden Strafen belegen würde.

Die Exekutive hätte damit völlig freie Hand. Selbst standrechtliche Erschießungen sind dann denkbar, auch wenn sie noch nicht Gesetz sind. »Auf der Flucht erschossen«, hieß das früher. Oder »bewaffneter Widerstand gegen die Staatsgewalt« und »Notwehr der Polizei«. Denn was die Polizei sagt, gilt: Wenn sie sagt, ich habe mich bewaffnet gewehrt, dann reicht das. Auch wenn sie meine Wohnungstür eingetreten und mich im Bett erschossen hat. Aber womöglich wird es selbst in solchen Fällen gar nicht mehr zu Gerichtsverfahren kommen. Und im Gegensatz zu früher wird es bald schon strafbar sein öffentlich zu sagen, es sei anders gewesen.

»War Notwehr, finaler Rettungsschuss unumgänglich« wird völlig reichen. Schließlich bin ich Terrorist, auch wenn ich als Waffen nur die Messer in meiner Küche habe. Ich bin Terrorist, weil ich eben einer bin, qua Definition: Alle, die kritisch sind, sind Terroristen. Verräter an der Guten Sache. Die mit dem Dolch in den Rücken der Helden im Krieg gegen das Virus. Zersetzer der Volksgesundheit. Mörder. Da ist es gut, die schon im Vorfeld zu eliminieren. »Minority Report« lässt grüßen.

Wenn jedoch nichts mehr hilft, weil die Stimmung zu kippen droht, dann muss irgend ein weiteres disruptives Großereignis her. Vielleicht reicht ja schon ein längerer Ausfall des Internets. Entweder waren das böse Hacker – aus Russland? »Corona-RAF«? Oder man »musste es abstellen, da sonst all die Desinformation überhand genommen hätte«: Das Netz »sei von Verschwörungsideologen und Desinformanten ›gekapert‹ worden«. Ich würde aber in diesem Fall aus mehreren Gründen auf Ersteres tippen.

Was sicher auch gut kommt und noch eine deutliche Steigerung bedeuten würde, wäre ein flächendeckender Blackout. Natürlich von den gleichen Verdächtigen verursacht. Da hätte man dann auch die ultimative Handhabe und Rechtfertigung, Oppositionelle (oder wen man dafür hält) zu eliminieren. Tabula rasa. Mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

In dem entstehenden Chaos würden das Militär und die Polizei als Retter gefeiert werden. Na ja, auch hier gilt: Wo gehobelt wird, … Und all die Spinner und Gefährder, die Nerver und der Abschaum … Dann wird endlich aufgeräumt!

Bin gespannt, wie es weitergeht. Bislang habe ich mich nur in den zeitlichen Abläufen geirrt. Ich bin sogar gespannt in dem Wissen, dass mich die weitere Entwicklung gut »vor meiner Zeit« vom Antlitz der Erde wischen kann. Schließlich bin ich Gedankenterrorist.

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