Montag, 13. Juli 2020

Die wirkliche Herausforderung

Kommentieren

Die wirkliche Herausforderung

Eben habe ich einen Vortrag von Professor Stefan Hockertz zum Thema Impfen gehört – mit besonderem Schwerpunkt der geplanten Corona-Impfung, die ja angeblich die Rettung bedeuten würde – die Rettung der Menschheit vor einer ungeheuren Gefahr. Die entpuppte sich bislang jedoch einfach als eine mehr oder weniger schwere Grippewelle, und in den meisten Ländern ist die bereits seit acht bis zehn Wochen ein Ding der Vergangenheit.

Dennoch akzeptieren und glauben die meisten Menschen nach wie vor das Narrativ, es gäbe immer noch eine irgendwo lauernde, ungeheure Gefahr. Das alles wird noch unterstrichen durch andauernde Maßnahmen wie die fortdauernde Maskenpflicht in weiten Teilen der Öffentlichkeit, Abstandsregelungen, Zugangsbeschränkungen und »Tracking«-Maßnahmen – wie die Anwesenheitslisten, die man vielerorts ausfüllen muss. Weiter halten die großen Medien das Thema »warm«, mit kleineren oder größeren Horrormeldungen am Rand und einem »Abfeiern« jedes neu entdeckten »Hotspots« – die jedoch einzig Hotspots einer Testrallye sind. Wo Tests, da »Fälle«, alleine schon durch die Fehlerquote des nicht validierten Tests, der das Maß aller Dinge ist. Und nach wie vor wird jedes positive Testergebnis mit einer gefährlichen Erkrankung verwechselt, die jedoch nur im Ausnahmefall wirklich eintritt.

Hätte man nicht angefangen zu testen, wäre diese Grippesaison eine gewesen, die durchaus im Rahmen der letzten Jahre gelegen hätte – je nach Region leichter bis schwerer, vielleicht mit einer etwas »fieseren« Variante dabei als in den Jahren vorher – aber nichts, was auch nur ansatzweise die »Maßnahmen« gerechtfertigt hätte, die deswegen weltweit eingeleitet wurden. Eine Mischung aus verschiedenen Faktoren und Bedingungen hat dazu geführt, dass wir nun nicht nur auf der Schwelle zu einem weltweiten Abkippen in totalitäre Strukturen, sondern auch eines weltweiten Impfwahns stehen. Die beteiligten Pharmaunternehmen verdienen bereits jetzt sehr gut, zumal Gesundheitsminister Spahn bereits 80 Millionen Dosen eines Impfstoffes bestellt hat, der genau wie der Test weit davon entfernt ist, medizinisch einigermaßen eingeschätzt, geschweige denn validiert zu sein.

Es wird höchstwahrscheinlich ein Impfstoff sein, der uns in genetisch veränderte Lebewesen verwandeln wird – mit unabsehbaren Folgen. Die harmloseste würde sein, dass die Impfung völlig nutzlos ist. Die schlimmere, dass er uns Gesunde in Kranke verwandeln wird – in Dauerpatienten, die natürlich weiterer Behandlungen bedürfen, die wir dann auch noch selbst bezahlen werden. Nein – für etwaige Regressansprüche werden nicht die Pharmafirmen zur Verfügung stehen. Die haben sich eine »Immunität« gegenüber jeglicher Haftung bereits gesetzlich zusichern lassen.

Es werden die einzelnen Staaten sein, also die Steuerzahler. Doch zu einem anerkannten Regressanspruch muss man erst mal kommen. Nach dem, was mir darüber bis jetzt bekannt ist, werden die meisten Klagen mangels Beweisen abgewiesen werden. Möglicherweise werden wir sogar die zynische Begründung hören, dass es bei so vielen »angeblichen Impfschäden« gar nicht sein kann, dass der Impfstoff schuld sei. Das müsse andere Ursachen haben. Das böse Virus selbst zum Beispiel. Fall erledigt.

Nein, hier würden selbst im Falle eines Erfolges vor Gericht nicht die großen Firmen zahlen. Zum Einen haben sie sich ja per international gültiger Gesetzgebung von jeglichen Regressansprüchen freistellen lassen, und darüber hinaus zahlen sie in der Regel so gut wie keine Steuern, dank geschickter Aufteilung ihrer Firmen und/oder dem Übertragen großer Teile ihres Kapitals in Stiftungen. Nein, es wird die Allgemeinheit sein. Wir alle. Wir lassen uns eine Körperverletzung zufügen, für deren Behandlungskosten wir dann auch noch selbst aufkommen dürfen. Und ich spreche hier nur von den Kosten in Geldform. Ich rede noch gar nicht von Schmerzen, Übelkeit, schlaflosen Nächten, Verzweiflung, Suiziden, …

Ich möchte wetten: Die für all das maßgeblichen Personen wie Herr Spahn oder Frau Merkel werden sich publikumswirksam impfen lassen. Doch wenn sie auch nur ansatzweise bei Trost sind, werden sie sicherstellen, dass sie Placebos erhalten – im Gegensatz zur Allgemeinbevölkerung. Wer nicht den Ehrgeiz hat, sich mittel- und langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Gesunden in einen chronisch Kranken zu verwandeln, sollte sich all dem verweigern. Doch so gehorsam die meisten sind – wenn man ihnen das alles mit einer Zusatzdosis Panik (zweite, dritte, vierte Welle …) »verkauft«, werden die weitaus meisten mitmachen. Vor Allem, wenn man es als »unsozial, egoistisch und gefährlich« aufbaut, sich der Impfung zu verweigern. Oder es auch schafft, dass es als »cool« gilt, als held/innenhaft, sich impfen zu lassen. Den Rest erledigt der Herdendruck.

Wenn zum Beispiel die Bedingungen für »Lockerungen« sind, das sich alle impfen lassen müssen, dann möchte ich sehen, wie viele Impfverweiger es geben wird. Nach all dem, was ich bis jetzt sehe, wird es in etwa auf so etwas hinauslaufen. Und die Leute werden mitmachen. Wer sich weigert, könnte ernsthafte Schwierigkeiten bekommen. Vielleicht werden wir dann die ersten Lynchaktionen erleben, beklatscht von den großen Medien und einer aufgepeitschten, fanatisierten Öffentlichkeit. Anzeichen, dass das keine Übertreibung ist, gibt es schon heute. Denn endlich werden die »Volksschädlinge« aussortiert und eliminiert. Die Welt wird wieder gut, und alle Probleme, die wir dann noch haben, kommen durch das böse, böse Virus. Ich bin immer wieder und immer noch fassungslos über so viel Naivität, blindes Vertrauen und eine geradezu aggressive Arglosigkeit, die mir laufend begegnet. Das ist eine fröhliche Einladung an die Mächtigen, noch eins und noch eins nachzulegen. Die wissen genauso wie die überwältigende Mehrheit, wo’s lang geht und dass das alles so seine Richtigkeit hat, was und wie es geschieht. Nur – die haben unvorstellbar viel Geld! Eine sehr überschaubarer, winziger Teil der Erdbevölkerung hat vorsichtig geschätzte 100 Billionen US-Dollar »Spielgeld« zur Verfügung. Zum Vergleich: Das jährliche BIP von Deutschland liegt bei ca. 4 Billionen.

Mit so viel Geld lässt sich alles, jedes und jede/r kaufen – eine Machtfülle, die sich selbst meinen kühnsten Versuchen entzieht, sie mir vorzustellen. Wer so viel davon hat, hat das Sagen, ohne wenn und aber. Und das weltweit. Dies bedeutet jedoch: Wenn ihr euer Leben haben wollt, sowohl im übertragenen als auch im ganz wörtlichen Sinne, werdet ihr lernen müssen zu kämpfen. Das wird aber bedeuten, uncool zu sein, mithin das in Frage zu stellen, über was ihr euch definiert: Dies sind die Hebel, die euch bewegen, sind die Marionettenfäden, an denen ihr unsichtbar und von euch unbemerkt hängt. Um sie wahrnehmen zu können, müsstet ihr »unsicher« werden, euer derzeitiges Identitätsgefühl in Frage stellen. Es würde bedeuten, ab irgendeinem Punkt »Scheiße auszusehen«, zunächst im übertragenen Sinne, später eventuell auch ganz wörtlich zu verstehen. Kämpfen und dauernd gut auszusehen schließt sich aus. Und es wird in diesem Zusammenhang auch bedeuten, die Kontrolle aufzugeben, mehr oder weniger – diesen glanzvollen Perfektionismus, das dauernde »Können« und »Durchblicken«. Ja, es läuft sogar darauf hinaus, dieses grandiose Selbstbild nicht nur loszulassen, sondern es sogar bewusst zurückzuweisen und wieder ganz einfach nur Mensch zu sein. Einfach ein Mensch, mit all den Möglichkeiten und Grenzen, die sich daraus ergeben. Das alles würde mehrere Nummern kleiner daherkommen als das, was ihr jetzt von euch aufgebaut habt. Aber auch mehrere Nummern reicher und erfüllender – für jede/n von uns.

Denn ob ihr ein Leben haben werdet, das diesen Namen verdient, wird jetzt davon abhängen, ob ihr zu diesem Schritt bereit seid. Doch das ist eine ungeheure Herausforderung. Mehr denn jemals zuvor sind wir alle heute Opfer und Täter in einer Person. Denn wer steigt schon gerne von einem Thron herab, auf dem er oder sie einmal Platz genommen hat? Es wird als Verlust, als Demütigung empfunden, ist in diesem Fall aber eine Rückkehr zu einem Leben als wahre Menschen – tief verletzt und verletzlich. Doch genau das macht uns gegenseitig zu Heilern füreinander. Zu verwundeten Heilern, wie Rachel Naomi Remen das wunderschön formuliert hat.

Sich all das einzugestehen, sich mit den eigenen Hintergründen und Untergründen zu beschäftigen würde eben bedeuten, sich auf dieser Ebene mit sich selbst zu beschäftigen und die bisherige Sicht auf sich und die Welt in Frage zu stellen. Doch genau das geht eben heute gar nicht: Ein Souverän stellt sich nicht in Frage, denkt nicht darüber nach, ob seine Position gerechtfertigt ist. Und Vergangenheit existiert nicht. Alles ist inzwischen selbstreferentiell: »Es ist so, weil es so ist – und vor Allem, weil ich es so sage. Siehst du da ein Problem? Du bist verrückt, wenn du da eines siehst.«

So definieren wir nun endgültig, was Realität ist. Und das ist definitiv nicht die Welt, wie wir sie bisher kannten. Wir gleiten langsam, doch endgültig in den Wahnsinn ab und fühlen uns unsäglich mächtig dabei. Doch wie lange geht das gut? Es gibt bestimmte Dinge, die existieren weiter, obwohl wir sie kollektiv leugnen. Der Tod zum Beispiel. Doch was passiert, wenn unsere Selbstwahrnehmung und das, was man früher altmodisch und analog »Realität« nannte, nicht mal mehr Berührungspunkte miteinander hat?

Meine Phantasie reicht nicht, mir vorzustellen, wohin uns das führen wird. Früher sagten Ärzte dazu »bedenklich krank«. Doch diese Spinner haben zum Glück nichts mehr zu melden oder sind bereits tot. Was heute »normal« ist, bestimmen wir alleine. Die überwältigende Mehrheit, zusammen mit den Medien. Die sind auf unserer Seite.

Und da bist du derjenige, der verrückt ist. Mag sein. Doch das alles ist ein Lehrstück über das Verhalten von vielen Menschen, das ich zwar bislang schon öfters thematisiert habe, es aber selbst nicht glauben wollte: Ist es denn wirklich so schlimm, so dramatisch? Leider ja. Sollten wir nicht sehr bald mehrheitlich aus dieser »Sekundärrealität« aufwachen, ist unser Schicksal als Spezies besiegelt.

Vorheriger Eintrag: Nächster Eintrag:
 

Dein Kommentar zu »Die wirkliche Herausforderung«

Dein Kommentar